Der Wechsel von Fachrolle zu Führungsrolle wird oft unterschätzt.
Viele Programme für neue Führungskräfte setzen bei Führungsstilen, Kommunikationsmodellen oder Persönlichkeitstypologien an. Diese Inhalte sind nicht falsch, sie beantworten aber selten die Frage, die sich am Montagmorgen tatsächlich stellt: Was sage ich in diesem konkreten Gespräch, mit dieser konkreten Person, in dieser konkreten Situation?
Sorenqemax dreht die Reihenfolge um. Am Anfang steht die Situation. Erst danach, wenn nötig, ein Begriff oder ein Konzept, das beim Einordnen hilft.
Worauf sich das Programm stützt
Situationsbasiertes Lernen
Jede Einheit beginnt mit einer konkreten, von Teilnehmenden eingebrachten Situation, nicht mit einer Theoriefolie.
Reflexion vor Rezept
Statt fertiger Handlungsanweisungen steht die Klärung im Vordergrund: Was genau steht in dieser Situation auf dem Spiel?
Peer-Austausch als Kernprinzip
Andere neue Führungskräfte kennen ähnliche Situationen aus eigener Erfahrung. Dieser Austausch trägt einen erheblichen Teil des Lernens.
Fehler als Ausgangspunkt, nicht als Makel
Situationen, die nicht wie geplant verlaufen sind, liefern oft mehr Erkenntnis als Situationen, die reibungslos abliefen.
Theorie als Werkzeug, nicht als Ziel
Modelle werden eingeführt, wenn sie eine Situation greifbarer machen, nicht, weil ein Lehrplan sie vorsieht.
Kleine Gruppen, damit Fallarbeit tatsächlich Raum hat
Fallarbeit funktioniert nur, wenn genug Zeit für jede einzelne Situation bleibt. Deshalb bleiben die Gruppen überschaubar. Das erlaubt es, eine Situation aus mehreren Blickwinkeln zu betrachten, statt sie nur oberflächlich zu streifen.
Diese Struktur unterscheidet das Programm von größeren Seminarformaten, in denen Diskussionszeit naturgemäß knapper bemessen ist.