Neue Führungskraft im Gespräch mit einem Teammitglied im Büro
Praxisprogramm für den Rollenwechsel

Führen beginnt dort, wo gute Arbeit allein nicht mehr reicht.

Wer fachlich überzeugt, wird irgendwann befördert. Und merkt dann: Die Fähigkeiten, die zur Führungsrolle geführt haben, helfen im Führungsalltag nur begrenzt weiter. Dieses Programm setzt an genau diesem Punkt an, mit konkreten Situationen aus dem Führungsalltag statt mit Modellen und Theorien.

Neue Führungskraft sitzt nachdenklich am Schreibtisch mit Notizen
Der Unterschied, den niemand ankündigt

Fachlich stark zu sein und ein Team zu führen sind zwei verschiedene Tätigkeiten.

Als Fachperson wird man an der Qualität der eigenen Arbeit gemessen. Als Führungskraft an der Arbeit anderer, an Entscheidungen unter Unsicherheit, an Gesprächen, die man sich nicht ausgesucht hat. Dieser Übergang verläuft selten reibungslos. Er wird in Einzelgesprächen sichtbar, in Teamsitzungen, in dem Moment, in dem ein ehemaliger Kollege plötzlich Bericht erstattet.

Sorenqemax widmet sich diesem Übergang gezielt. Nicht mit einem allgemeinen Führungsmodell, sondern mit den Situationen, die in den ersten Monaten einer Leitungsfunktion tatsächlich auftreten.

Ausgangspunkt des Programms

Konkrete Situationen statt allgemeiner Führungstheorie

Jedes Modul beginnt mit einer Situation, wie sie im Führungsalltag vorkommt. Theorie wird nur soweit eingeführt, wie sie beim Verstehen der jeweiligen Situation hilft.

Das erste Mitarbeitergespräch

Wie ein Gespräch geführt wird, wenn die Rollen zwischen den Beteiligten sich gerade verändert haben.

Entscheidungen mit unvollständigen Informationen

Situationen, in denen eine Entscheidung erwartet wird, bevor alle Fakten vorliegen.

Ehemalige Kollegen, neue Rolle

Der Umgang mit Nähe und Distanz gegenüber Personen, mit denen man vorher auf Augenhöhe gearbeitet hat.

Delegieren ohne alles zu kontrollieren

Aufgaben abgeben, ohne die Ergebnisqualität aus den Augen zu verlieren.

Konflikte im Team

Spannungen erkennen und ansprechen, bevor sie die Zusammenarbeit dauerhaft belasten.

Feedback, das ankommt

Rückmeldungen so formulieren, dass sie nachvollziehbar sind und nicht als Kritik an der Person wirken.

Aufbau

Wie das Programm arbeitet

01

Situation einbringen

Teilnehmende bringen eine reale Situation aus dem eigenen Führungsalltag mit, ohne Namen oder vertrauliche Details.

02

Fallarbeit in der Gruppe

Die Situation wird gemeinsam betrachtet: Was stand auf dem Spiel, welche Optionen gab es, was hätte sich wie ausgewirkt.

03

Perspektiven vergleichen

Andere Teilnehmende schildern, wie sie in vergleichbaren Situationen vorgegangen sind, mit ihren jeweiligen Ergebnissen.

04

Transfer in den Alltag

Am Ende jeder Einheit steht die Frage, was aus der Fallarbeit in der eigenen nächsten Situation nützlich sein könnte.

Zielgruppe

Für wen das Programm gedacht ist

Neu ernannte Teamleitungen

Fachleute, die seit kurzem erstmals Personalverantwortung tragen.

Projektleitungen mit Führungsanteil

Personen, die neben der fachlichen auch disziplinarische oder fachliche Führung übernehmen.

Fachleute vor dem nächsten Schritt

Spezialistinnen und Spezialisten, denen eine Führungsrolle angeboten wurde oder bevorsteht.

HR- und Personalentwicklungsteams

Verantwortliche, die neue Führungskräfte in ihrer Organisation begleiten möchten.

Fragen

Häufige Fragen zum Programm

Das Programm richtet sich an Personen, die innerhalb der letzten Monate erstmals eine leitende Funktion übernommen haben oder kurz davorstehen. Vorausgesetzt wird keine bestimmte Branche, sondern die Erfahrung, dass fachliche Kompetenz allein im Führungsalltag nicht ausreicht.

Klassische Trainings starten häufig bei Modellen und Führungsstilen. Dieses Programm startet bei konkreten Situationen, die Teilnehmende selbst mitbringen. Theorie wird nur eingeführt, wenn sie beim Verständnis dieser Situation hilft, nicht als eigenständiger Programmpunkt.

Die Gruppengröße ist begrenzt, damit in den Sitzungen ausreichend Raum für Fallarbeit bleibt. Genaue Angaben zur Gruppengröße des jeweiligen Durchgangs erhalten Sie auf Anfrage über das Kontaktformular.

Der Einstiegsworkshop findet in Präsenz in Linz statt, da Fallarbeit und Rollenübungen von direkter Interaktion profitieren. Einzelne Begleitmodule können je nach Durchgang auch online stattfinden. Details dazu finden Sie auf der Seite „Was wir anbieten".

Es werden keine Vorkenntnisse zu Führungstheorien vorausgesetzt. Hilfreich ist, dass Teilnehmende bereits erste eigene Erfahrungen in einer Leitungsfunktion gesammelt haben, auch wenn diese erst wenige Wochen zurückliegen.

Der Aufwand hängt vom gewählten Format ab. Der Einstiegsworkshop umfasst zwei zusammenhängende Tage, das Begleitprogramm verteilt sich über mehrere Monate mit einzelnen Terminen. Genaue Zeitangaben finden Sie auf der Angebotsseite.

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